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Comenius – Tag an der Schule

20150303_07273820150303_07262320150303_07280020150303_07540120150303_07550120150303_07540120150303_07384820150303_074014 20150303_14200720150303_08175920150303_07414920150303_074122Heute präsentierten alle teilnahmenden Schulen aus Estonia, Polen, Tschechien, Rumänien, Frankreich, Portugal und Deutschland ihre Arbeitsergebnisse zum Thema: Tänze und Trachten. Wie man sich vorstellen kann, gab es ein Füllhorn an unterschiedlichsten Klängen, Tänzen und Trachten zu sehen und zu hören. Im Rahmenprogramm gab eine wahnsinnig tolle vierzehnjährige Sängerin zu hören. Die Fotos werden später in den Blog eingestellt, weil das Hochladen doch etwas dauert und mal wieder das interessante aber deftige rumänische Abendessen ruft;  )

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Erster Besuch in unserer Gastschule

20150302_07323020150302_073302 20150302_081153 20150302_083126 20150302_135847 20150302_113203 20150302_075856 20150302_074116 20150302_083420 20150302_092156 20150302_131123 20150302_143146 20150302_144237Der heutige Tag hielt für uns besonders den Besuch unserer Gastschule und den Besuch in dem gigantischen Parlamentsgebäude bereit. Nach der offiziellen Begrüßung in der Schule durften wir einen Rundgang durch verschiedene Klassen und den Kindergarten machen. Wir sahen dort zwar keinen Unterricht, aber viele Klassen hatten für uns kleine Geschenke vorbereitet. Wenn wir es richtig verstanden haben werden besonders die Mädchen und Frauen beschenkt mit Blumen und kleinen selbstgebastelten Ansteckern. Dies geschieht jedes Jahr zum meteorologischen Frühlingsanfang am 1.März. Besonders die Kleinen aus den Eingangsklassen und dem Kindergarten hatten Gedichte,  Lieder und Tänze für uns vorbereitet. Nach einem Mittagessen in der Schule ging es dann quer durch die zugestaute Stadt mit dem Bus zum Parlamentsgebäude. Die wenigen der 1000 Räume, die es in dem Gebäude gibt, die wir beaichzigen durften aind sehr beeindruckens. In einer der Ballsäle könnte man unsere Turnhalle bestimmt 5 bis sechs mal unterbringen. Hoffentlich geben die zahlreichen Fotos unsere Eindrücke wieder.

Blick in die Altstadt

Erste Erkundung von Bukarest

Das Parlamentsgebäude ist nach dem Pentagon in den USA das größte Regierungsgebäude der Welt.

Das Parlamentsgebäude ist nach dem Pentagon in den USA das größte Regierungsgebäude der Welt.

Griechisch-orthodoxe Devotionalien

Griechisch-orthodoxe Devotionalien

Mit dem Taxi zur Altstadt fahren, kostet höchstens ein Viertel des deutschen Preises. Mit Sicherheit nicht teurer als in Deutschland Bus fahren. Hier findet man tolle alte Kirchen und historische Gebäude, aber auch viel Schmutz und Elend, viele Bettler, hippe Jugendliche und verwahrloste alte Menschen, Verfall und kapitalistischer Aufbruch. Während ich diesen Text schreibe sitze ich gerade im Starbucks, für viele Rumänen mit Sicherheit ein wirklich teurer Coffeeshop. Allerdings ist es hier voll von teuer gekleideten Jugendlichen deren Eltern offenbar zu den Gewinnern der „Revolution“ von 1989 gehören. Von Seiten der LehrerInnen ist es schön Comenius-Freunde wieder zu treffen, für unsere Schülerdelegation ist es schön vielleichf neue Freunde zu finden. Gemeinsame Sprache ist wie immer Englisch und es fällt allen von Tag zu Tag leichter sich auszudrücken. Allerdings mischte sich heute zwischen das Englische auch ein wenig Französisch, weil unter den rumänischen Lehrerinnen ein paar sind, die besser französisch sprechen.

Die Verkündigungskirche

Die Verkündigungskirche

Blick in die Altstadt

Blick in die Altstadt

Restaurierung

Restaurierung

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Comenius – Reise nach Bukarest (Tag 1)

Am Samstag früh um 5.30 Uhr, während vermutlich alle anderen SchülerInnen und KollegInnen der Kurfürst Balduin Realschule plus sich noch mal im Bett umdrehten, startete unsere Delegation bestehend aus 4 SchülerInnen und 3 LehrerInnen ihre Anreise nach Bukarest. Zuerst ging es mit dem Airport- Shuttle nach Brüssel – Charleroi und von dort aus mit dem Flugzeug nach Bukarest Otopeni. Der Flug war sehr ruhig. Nur kurz vor der Landung geriet das Flugzeug offenbar in Luftturbulenzen und wir wurden ziemlich durchgeschüttelt. Katalina, unsere rumänische Kollegin wartete mit den Gastfamilien schon am Flughafen. Zu beachten war, dass wir unsere Uhren eine Stunde vorstellen mussten. Um etwa 4 Uhr nach rumänischer Zeit waren dann die LehrerInnen im Hotel und die SchülerInnen in Ihren Gastfamilien.

Warten auf den Flug

Warten auf den Flug

Sonnenuntergang über Bukarest Delta

Sonnenuntergang über Bukarest Delta

Sonnenuntergang über Bukarest Delta

Sonnenuntergang über Bukarest Delta

RIN Hotel

RIN Hotel

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Sportaktivitäten am Strand

20141009_10442520141009_10452520141009_10564420141009_12533420141009_112341Fur heute standen sportliche Aktivitäten am Starnd auf dem Programm. Ich vermute, dass das Wetter, als die Planung erstellt wurde noch etwas sommerlicher war. Fur heute hatte uns einer der portugiesischen Kollegen zumindest trockenes Wetter versprochen. Noch während des Frühstücks goss es allerdings wie aus Kübeln. Es konnte also nur noch besser werden. Wir beschlossen, erst mal zur Schule zu laufen, um zu sehen, ob es vielleicht eine Alternativplanung gibt. Allerdings waren die Kollegen immer noch zuversichtlich. Und tatsächlich hörte es, während wir zum Surfstrand fuhren auf zu regnen. Jorge kümmerte sich nun um die trotz gefühlter Außentemperatur von 18 Grad surfwilligen SchulerInnen und Dominges bot eine Rundwanderung durch das Naturschutzgebiet an. Die meisten blieben am Strand, auch wenn nicht alle surfen wollten. Die Rundwanderung, zu der sich der werte Autor dieser Zeilen entschlossen hatte, führte zunächst am Fluss entlang bis fast zur Mündung ins Meer und dann am Strand zurück zum Ausgangspunkt. Hier gibt es wirklich eine phantastische Naturlandschaft mit einer großen Tier – und besonders Vogelvielfalt. Toll war es für etwa 20 Minutenals auf dem Ruckweg die Sonne hinter den Wolken hervorkam und einem das Gefuhl gab, dass die Woche wettermäßig hätte etwas freundlicher verlaufen können. Auch die Abteilung Surfkurs hatte Spaß bis etwa um 11.30 Uhr der nächste heftige Regen einsetzte. Daraufhin mussten die Aktivitäten abgebrochen werden und das Mittagspicknick wurde auf die Terasse eines überdachten Cafés verlegt. Am Nachmittag dann gab es endlich für alle mal etwas Freizeit. Abends dann ab 18.30 Uhrwird es ein Abschiedsfest geben mit portugiesischer Folklore, Tanz und Musik.

Ausflug nach Porto

Gestern nachmittag stand der Ausflug nach Porto, zweitgrößte Stadt des Landes und Standort mindestens zweier guter portugiesischer Fusballmannschaften auf dem Programm. Zwei Busse standen ab 2 Uhr bereit. Auf der Fahrt nach Porto fuhren wir durch Sturzbäche von Regen. Offenbar uberholten wir ihn. So waren die ersten 10 Minuten in Porto trocken. Porto ist im trockenen Zustand ubrigens eine wunderschöne Stadt. Dann holten uns die Sturzbäche ein. Nur wenige von uns waren gegen einen solchen Wasseransturm gerüstet. Nach wenigen Minuten waren die meisten von uns klitschnass. Die Schuhe quietschten und knatschten, so machte die Tour in die Stadt keinen Spaß. Wir retteten uns in eine Seilbahn. Von dem Aussichtspunkt oben hatte man einen wunderbaren Blick  auf die eigentlich sehr farbenfrohen, aber jetzt regengrau verschleierten portugiesischen Hauserzeilen. Von der Seilbahn und dem Aussichtspunkt retteten wir uns dann in eine Portweinkellerei. Beeindruckend war der Fado gesang der unsere Portweinprobe untermalte. In einem schön gelegenen Restaurant mit Blick auf den Douro-Fluss genossen wir dann ein regionaltypisches Abendessen entweder mit Fisch oder Fleisch. Es  blieb verregnet, aber spater mussten wir uns nur noch vom Restaurant aus auf die andere Straßenseite bewegen und uns mude zuruck nach Esposende kutschieren lassen.

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Golf und Reiten als Sport gegen Gewalt in Schulen

Der heutige Vormittag ist wiederum sportlichen Aktivitaten gewidmet. Heute konnte nacheinander Golf und Reiten ausprobiert werden. Lehrer und Schülerinnen unserer Delegation waren sich daruber einig, dass Golf eine wirklich sehr friedliche, kontemplative und entspannende Sportartist….das weite Grün, die Konzentration, das Einschleifen der Bewegungen sind mit Sicherheit geeignet in Schulen eine friedlichere Atmosphäre zu schaffen. Nur, wer sollte so etwas finanzieren?! Aber es darf ja wohl geträumt werden. Mit dem Reiten verhalt es sich ähnlich. Allerdings sind wir hier ein Schritt weiter, da wir eine Kollegin haben, die Reiten und den Umgang mit Pferden aus eigenen Ressourcen ab und zu anbietet.
Am heutigen Nachmittag wird eine Exkursion in die offenbar sehr schöne portugiesische Großstadt Porto stattfinden. Wir sind gespannt! 20141008_101905

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Ach, übrigens … es regnet hier jeden Tag mehrfach … offenbar in Nordportugal im Oktober keine Seltenheit.

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Wanderung zum Castro di Lourenco, Präsentationen der Schulen und Crickettraining

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Für heute hatten unsere Gastgeber uns ein strammes Programm verpasst. Nach dem Treffen in der Schule ging es bei zunachst unsicherem Wetter mit dem Bus etwas außerhalb von Esposende. Von dort führte uns Dominges, einer der portugiesischen Comenius-Kollegen zu einer megalithischen Siedlung, die vorein paar Jahren entdeckt und Stück fur Stück ausgegraben wurde und immer noch erforscht wird. Eine Archäologin führte uns durch 3000 Jahre Geschichte, erklärte uns einiges über die vielen Einflüsse,  denen die hier schon in der Vorzeit siedelnden Menschen im Laufe der Geschichte ausgesetzt waren. Von der romischen Besatzung profitierten die Menschen eher, durch Wikinger und Normannen waren sie eher von Plünderungen bedroht und flüchteten sich in das in den Bergen gelegene Castro. Der Besuch eines kleinen auf dem Berg gelegenen Museum rundete den Eindruck ab. Nach einem Gruppenfindungsspiel, das wir eingeschoben haben, um die Schülerinnen der unterschiedlichen Nationalitäten zu mischen, bei die Aufgabe war, aus gefundenen Steinen Holzern und Pflanzen eine menschliche Figur zu bauen, tischten uns unsere Gastgeber als Mittagsimbiss ein leckeres Risotto auf.

Furden Nachmittag waren die Präsentationen der Partnerschulen vorgesehen. Die meisten Schulen zeigten Filme oder Powerpointpräsentationen über regionale Sportarten, Sportunterricht in der Schule oder berühmte Sportler der Region. Unsere Delegation zeigte den in den letzten Wochen gedrehten Film uber die Stadt Trier.

Den Abschluss des Tages bildete am Spätnachmittag eine Übungsstunde für Cricket, die Herr Garbe zusammen mit Kelly, Svenja, Wasim, Pedro und Dieter fur die Comeniusschuler vorbereitet hatte. Leider verhinderte der immer stärker werdende Regen ein Spiel Kurfürst Balduin Schule gegen ein best of Team der Partnerschulen. Kurz gefasst: DER Tag versank gegen Abend im Regen. : (

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Sightseeing, Empfang im Rathaus und erste sportliche Aktivitäten

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Der Tag der Anreise

20141004_14123320141004_13435520141004_134326Menschen gehen ganz unterschiedlich mit der Anspannung vor einer Reise um, besonders wenn die Reise mit einem Flugzeug absolviert wird. Auch in unserer Reisegruppe war auf dem Flughafen Flugangst, Abschiedsschmerz, aber auch Vorfreude und Abenteuerlust zu spüren. Im Flugzeug über den Wolken, nachdem wir die Wolken und Nebeldecke durchstoßen hatten, machte sich ein Gefühl grenzenloser Freiheit breit.Flug und Landung vergingen wie im Fluge. Keine nennenswerten Turbulenzen, unserer ganzen Reisegruppe ging es gut.Am Flugplatz hatten wir noch etwas Wartezeit bis die tschechische Delegation eintraf. Vom Flughafen in Porto aus waren es nur etwa 45 Minuten mit dem Bus zum in der Nachbarschaft der Schule gelegenen Hotel. Die Verteilung der Schüler auf die Gastfamilien zog sich dann etwas in die Länge. Selbst unsereGastgeber witzelten darüber, dass bei portugiesischen Zeitabsprachen bis zu einer Stunde „Luft“ einkalkuliert werden sollte. Der Nachmittag diente dann zur Regeneration und erster Erkundungen. Für abends waren die LehrerInnen zum „Festival des Brotes“ eingeladen, einem Fest mit leckeren portugiesischen Speisen, die verschiedensten Sorten der Meeresfrüchte schmeckten hervorragend. Der Höhepunkt des Abends waren dann verschiedene folkloristische Aktivitäten wie Mais mit Dreschflegeln dreschen, im Rhythmus portugiesischer Livemusik. Die Musiker spielten ihre Musik auf einigen seltsamen Instrumenten, wie das Krkkrk, eine Art Riesenratsche oder einer Minigitarre kleiner als eine Ukulele namens Tweng. Tragend war allerdings der spezielle Wechselgesang, der uns noch in den Schlaf begleitete.20141004_141226